Archive for Juni, 2008

Treffen der Gastfamilien

Das Partnerschaftskomitee lädt alle Gastfamilien zu einem Treffen am Sonntag, den 6. Juli 2008, um 15:00 in das Gemeindehaus in Rosenthal ein.

Wir wollen uns bei einer Tasse Kaffee oder Tee kennen lernen, Erfahrungen austauschen und anstehende Fragen beantworten.

Das Treffen für die Jugenddelegation ist für den 5. Juli, um 15:00 Uhr geplant, hierzu wird gesondert einladen.

Advertisements

Juni 15, 2008 at 7:21 pm Hinterlasse einen Kommentar

Birnen aus Südafrika

Es gibt so einiges, dass einem zu Südafrika einfällt: Nelson Mandela, Kapstadt, … Krüger Park, Tafelberg. Aber auch beim Einkaufen begegnet einem von Zeit zu Zeit ein Produkt aus Südafrika. Da sind zum Beispiel die Braeburn-Äpfel in der Obstabteilung (siehe unten) des Supermarktes oder wie auf dem Foto oben die Birnen. Früher gab es einen internationalen Boykott südafrikanischer Produkte, um das Land zur Abschaffung der Apartheid zu bewegen. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei und so kann man sich – wie in diesem Falle – die Birnen ruhigen Gewissens schmecken lassen …

Juni 11, 2008 at 8:15 pm Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur Partneschaftssitzung

Die nächste Partnerschaftssitzung findet am Mittwoch, 18. Juni 2008, um 19.30 Uhr in Peine, Gemeindehaus St. Jakobi statt.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Andacht, Kenntnisnahme des Protokolls
  2. Neues aus Borwa II
  3. aktueller Stand und weitere Planungen der Delegationsbesuche 2008; insbesondere Planung der Sitzungen mit dem Partnerschaftskomitee
  4. Verschiedenes

Juni 9, 2008 at 9:35 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gewalt gegen Ausländer in Südafrika

Mit der Gewalt gegen Ausländer in Südafrika befasst sich der SWR in einem Radiobeitrag, den man hier nachhören kann. Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) hat eine Pressemitteilung zum gleichen Thema veröffentlicht:

[Die in den seit gut zwei Wochen um sich greifende Gewalt gegenüber afrikanischen Zuwanderern in Südafrika hat bisher mehr als 50 Todesopfer und Hunderte von Verletzten gefordert.
Tausende flüchten mittlerweile vor der Gewalt zurück in ihre Heimatländer. Ausgangspunkt der Übergriffe war die Johannesburger Township Alexandra. Inzwischen mehren sich Berichte von Gewalttaten aus Städten wie Kapstadt und Durban.]

[…] Geschockt und mit scharfer Kritik reagieren die Kirchenleitungen der Ev.-luth. Kirche im Südlichen Afrika (ELCSA) und der Ev.-luth. Kirche im Südlichen Afrika Natal-Transvaal (ELKSA N-T) auf die fremdenfeindlichen Übergriffe der vergangenen Wochen in südafrikanischen Großstädten. Die beiden Partnerkirchen des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) fordern ihre Mitglieder dazu auf, den Opfern beizustehen. Darüber hinaus appellieren sie an die Regierung ihres Landes, ihre Einwandererpolitik zu verbessern und umzusetzen.

Laut einer Pressemitteilung der ELCSA brachte deren leitender Bischof, Dr. Johannes Ramashapa, während eines Treffens lutherischer Kirchenführer, seine Befürchtungen zum Ausdruck, dass diese Vorfälle sich auf das gesamte Land ausdehnen könnten. „Die Kirche erkennt als Ursachen und Antriebskräfte für diese sinnlosen Attacken das Ergebnis aus Fremdenfeindlichkeit, Kriminalität und einem Mangel an Mitgefühl sowie aus Ärger und Frustration, herrührend von massiver Armut und Ungleichheit“, heißt es in der Pressemitteilung. In ihr ruft die ELCSA die Regierung außerdem dazu auf, sich mit der tief verwurzelten Korruption und der Unzuverlässigkeit des staatlichen Dienstleistungssektors auseinanderzusetzen.

Die ELCSA übt aber auch Selbstkritik und ruft die gesellschaftliche Führungsschicht dazu auf, sich nicht von den Menschen abzuheben: „Wir bekennen, dass wir nicht immer dort bei den Menschen sind, die leiden und darum wie ‚Schafe ohne Hirten (Matthäus 9,36)‘ sind. Auch unsere politischen Eliten haben sich von den Menschen abgewandt. Darum rufen wir alle religiösen Führer, die Zivilgesellschaft und die Politiker dazu auf, sich nicht von der Gemeinschaft abzuwenden, in der sie leben, um zu verhindern, dass sie von Ereignissen, wie wir sie jetzt erleben, überrascht werden.“

Gerichtet an die Opfer der Übergriffe, bittet die ELCSA um Vergebung für diese dunkle Seite Südafrikas. „Wir geloben, mit anderen Glaubensgemeinschaften zusammenzuarbeiten, um eine dauerhafte Lösung zu finden und würdigen die Arbeit, die auf diesem Gebiet bereits geleistet wurde“, heißt es weiter.

Ihre Mitglieder fordert die Kirche dazu auf, „von diesen feindlichen Akten abzulassen und stattdessen Zeugen von der Liebe Christi zu werden und Fremde in unserer Mitte aufzunehmen, um den Opfern humanitäre Hilfe anzubieten.“

Die ELCSA verstehe sich als Anwalt für eine gleiche und gerechte Gesellschaft und verpflichte sich zu einem solidarischen Dienst an den Armen und an den an den Rand Gedrängten.

Die Kirchenleitung der ELKSA (N-T) verurteilt ebenfalls die Gewalttaten und „die fremdenfeindliche und opportunistische Haltung, die darin zum Ausdruck kommt.“ In einem Rundschreiben an alle Gemeinden fordert sie diese auf, „die Augen vor der eskalierenden Situation nicht zu verschließen, den Opfern beizustehen und ihnen, wo möglich, Schutz und Hilfe zu bieten, Hilfsorganisationen zu unterstützen und in Gottesdiensten und Gebeten die Not vor Gott zu bringen.“

Des weiteren ermutigt die Kirchenleitung die Gemeinden, „neben der politischen und gesellschaftlichen Ursachenforschung, auch danach zu fragen, welche Rolle Fremdenfeindlichkeit, Aggression und Gleichgültigkeit bei uns gespielt haben und spielen und wie wir zu ihrer Überwindung beitragen können.“

Auch Pastor Dieter Schütte, ELM-Referent für das südliche Afrika und selbst Südafrikaner, zeigt sich erschrocken über die Ausmaße der fremdenfeindlichen Exzesse auf die vor allem aus Simbabwe und Mosambik stammenden Zuwanderer. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Leitungen unserer Partnerkirchen und unseren Mitarbeitenden vor Ort“, so Dieter Schütte. Bisher seien Mitarbeitende und deren Familien nicht direkt durch die Gewalt gefährdet. „Aber wir hören mit scharfen Ohren hin, um schnell handeln zu können, wenn das Signal kommt: Ich muss hier raus!

[…]

(Hervorhebungen nicht im Original)

Quelle: Pressemitteilung des Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) vom 28. Mai 2008

Juni 9, 2008 at 5:05 pm Hinterlasse einen Kommentar


… bei Twitter

Kategorien