Archive for Oktober, 2010

Nächste Partnerschaftssitzung

Die nächste Sitzung des Partnerschaftskomitess findet am Montag, den 1. November 2010 im Gemeindehaus St. Jakobi, Peine statt. Beginn: 19.30 Uhr.

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Andacht
2. Kenntnisnahme des Protokolls der letzten Sitzung
3. Neues aus Borwa II / Rückschau Delegationsreise 2010
4. Verschiedenes

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Oktober 25, 2010 at 8:54 pm Hinterlasse einen Kommentar

Delegationsreise – vierzehnter Tag –

Dumelang,

vorgestern haben wir uns gegen 09:00 Uhr in Mafikeng aufgemacht, um den Weg nach Hause anzutreten. Mit einem kleinen Zwischenstopp, zum einkaufen der vermeintlich letzten Andenken, kamen wir gegen 15:30 Uhr in Jo’burg (Johannesburg) an. Nach einer gemeinsamen Mahlzeit brachen unsere letzten Stunden in Süd Afrika an.


Die Delegation 2010 im Flughafen von Johannesburg: v.l. JP Behr, Wolfgang Klingenberg, Kerstin Waczkat, Frank Niemann, Christel Krahn, Manuela Hoyer, Regina Klooß (kniend), Frank Waczkat, Marion Rotter-Becker, Heiner Ahrens

Nach der Sicherheitskontrolle betraten wir den Duty Free Bereich und somit einen Teil des Flughafens in dem sich bekanntlich Geld sparen lässt. Kurz nach der Kontrolle fanden wir einen weiteren Shop für traditionelle Süd Afrikanische Andenken – ein Freudenfest für Schnäppchenjäger.
Was aber auch sein Gutes hatte, denn so haben wir bequem 1,5 Stunden Wartezeit rum bekommen und auch der/die Letzte die Andenken komplettieren konnte. Um 23:55 Uhr setzte sich dann die Boeing 777-200 in Bewegung. Gestern Nachmittag kamen wir um 14:15 Uhr in Hannover an. Hier fiel uns eine Kleinigkeit auf: Waren wir in Jo’burg noch mit einem fröhlichen „Hello and Welcome in South Afrika“ vom Servicepersonal begrüßt worden, so war es in Hannover lediglich ein gequältes „Hallo“.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern unseres Blog’s bedanken und darauf hinweisen, dass wir in den kommenden Tagen unregelmäßig noch einige Punkte aufarbeiten oder vertiefen werden.

Und noch ein Hinweis zum Schluss: Am kommenden Sonntag wird es sich im Gottesdienst in der St. Jakobi Kirche in Peine um dieses Reise drehen. Der Gottesdienst beginnt um 10:00 Uhr. Vielleicht sehen wir uns ja.

Sala sentle

Frank

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Oktober 23, 2010 at 3:38 am 1 Kommentar

Wir kommen wieder nach Hause

Dumelang,

kurz vor unserem Rückflug noch ein Lebenszeichen von der Delegation 2010.
Nachdem wir alle unsere Mitbringsel bekommen haben, warten wir derzeit auf das Boarding.


Die Stimmung ist gut, die geleerten Gläser sind verstaut, nur eines bleibt noch mitzuteilen: Unsere Ankunft in Hannover ist für 14:25 Uhr vorgesehen.

Sala sentle

Frank

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Oktober 21, 2010 at 10:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

Delegationstag – dreizehnter Tag –

Dumelang,

der letzte Tag in Mafikeng stand im Zeichen des Abschieds. Am Vormittag traf sich die Delegation noch einmal mit dem Partnerschaftskomitee des Circuit Borwa II zu einem abschließenden Erfahrungsaustausch.
Wir sprachen über unsere gewonnenen Eindrücke und diskutierten über Möglichkeiten so manche Situation an Kindergärten, Schulen und in der Versorgung von Bedürftigen und Kranken zu verbessern. Welche Punkte wir in Angriff nehmen können, müssen die nächsten Wochen und Monate zeigen.

Nach dem nachmittäglichen Kofferpacken ging es zur Farewell-Party nach Lumanyane. Beginnend mit einer Abschiedsandacht, über gemeinschaftliches Abendessen, bis zum anschließenden gemütlichen Beisammensein – es war ein rundum schöner und gelungener Abend. Alle haben das Zusammensein noch einmal genossen. Bei allen war aber an diesem Abend auch Wehmut zu spüren. Am kommenden Tag würde es heißen. : Goodbye – Sala sentle!


Die Farewell-Party war einfach klasse: 29 Grad, ein laues Lüftchen, viele liebe Menschen und gute Gespräche.

Für mich wird dieser Tag sicher unvergesslich bleiben. Ich konnte meinen Geburtstag mit vielen Freunden – mit meinen Schwestern und Brüdern – mit meiner Familie in Süd Afrika feiern…

…ich Danke Euch allen – ich Danke Dir – Gott!

Sala sentle

Frank

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Oktober 21, 2010 at 5:56 pm Hinterlasse einen Kommentar

Delegationsreise – zwölfter Tag –

Dumelang,

der zwölfte Tag sollte sich für uns zum ergreifendsten Tag entwickeln.
Zu Beginn dieses Tages trafen wir uns in der Kirche der Gemeinde in Mafikeng. Im ersten Gespräch trafen wir mit einer Frau zusammen, die im Jahr 1999 ein Waisenhaus für 200 Streetkids eröffnet hatte.
In diesem Haus bekommen die Familienlosen Kinder Unterkunft, Nahrung, Kleidung und Schulbildung. Nach kurzer Zeit jedoch bekam sie dann ein neues Haus seitens der Regierung zur Verfügung gestellt. Dieses war dann nur noch für 50 Kinder zugelassen. Nun soll ihr dieses Haus ohne Ersatz genommen werden.
Die Bitte der Frau liegt auf der Hand: Bitte helft den Kindern ihr Heim zu erhalten, damit sie eine Zukunft haben. Ob und wie geholfen werden kann, müssen die Beratungen zwischen den Partnerschaftskomtiees, der ev. Luth. Kirche in Süd Afrika und der Regierung zeigen.


In diesem Creche in Lonely Park trafen wir uns mit drei Care-Giver zum Gespräch.

Im zweiten Meeting trafen wir mit drei Care-Giver zusammen. Ihre Arbeit können wir mit der von Gemeindeschwestern in unseren Gemeinden vergleichen. Der Unterschied: Care-Giver werden umfassend geschult, es handelt sich hierbei jedoch um keine anerkannte Ausbildung. Und sie Arbeiten lediglich gegen eine Aufwandsentschädigung. Jeder Care-Giver hat 10-12 Patienten die täglich und zumeist zu Fuß besucht werden müssen. In die Details kann ich an dieser Stelle jedoch nicht gehen, da dies den Rahmen sprengen würde. Vielleicht nur soviel, die Umstände unter denen hier gearbeitet werden muss sind wirklich nicht einfach!


So sieht es in dem Stadtteil aus, in dem die Care-Giver ihren freiwilligen Dienst verrichten

Im Anschluss an unsere Diskussion, in der einige Ideen zur Verbesserung der Situation besprochen wurden, gingen wir eine Patientin besuchen. Das was wir dort zu sehen bekamen, ist für mich selbst heute noch schwer in Worte zu fassen.
Eine ca. 10 qm große Wellblechhütte, bewohnt von schwerkranker Großmutter, ihrer Enkelin und der wenige Monate alten Urenkelin. Der Rest der Familie ist bereits verstorben. Die Großmutter kann seit Monaten das Bett nicht mehr verlassen, ist auf wenige kg abgemagert und kämpft mit dem Tod. Die Enkeltochter versorgt soweit es ihr möglich ist Oma und eigenes Kind. Die einzige Hilfe, die ihr verbleibt ist die Nachbarin und die Care-Giver.
Nachdem wir die Hütte verlassen hatten, stand jeder allein…

…wir brauchten einen Moment, um das Erlebte zu verarbeiten? – zu verstehen?

Sala sentle

Frank

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Oktober 20, 2010 at 11:07 pm Hinterlasse einen Kommentar

Delegationsreise – elfter Tag –

Dumelang,

gestern stand ein Besuch des Mafikeng Game Reserve auf dem Programm.
Durch den Zoo Hannover und andere kannten wir die Tiere, die wir hier zu sehen bekamen, aber in ihrer natürlichen Umgebung ist das doch etwas anderes.


Giraffen im Zoo sind schon beeindruckend, in freier Wildbahn vermitteln sie einen Majestätischen Eindruck.

Da Mafikeng an den Ausläufern der Kalahari Wüste liegt, finden wir hier die Typische Vegetation vor. Trockene und staubige Steppe, unterbrochen von Buschland. Das Ganze bei z.Zt. deutlich über 32 Grad im Schatten. Der böige, wenn auch sandige, Wind kühlt dabei aber auf angenehme Art und Weise.


Und zur linken sehen sie eine kleine Herde Zebras.

Sicher könnte ich hier noch vieles mehr über dieses Game Reserve schreiben, aber schaut doch hier: Mafikeng Game Reserve
Was soll ich noch schreiben? – Enjoy…


Aussteigen war hier kein Problem, denn Raubtiere gibt es in diesem Game Reserve nicht.


Die weißen Nashörner stehen in diesem Reservat unter ganz besonderem Schutz. Besonders aufregend: Das Auto stand nur ca. 8 m entfernt.


Bei diesem Wasserbock hatten wir das Gefühl er wäre ausgestopft.


Diese Herde mit Wilden Biestern, machte ihrem Namen keine Ehre. Als sie uns sahen nahmen sie sofort Reißaus.


Bei diesem Strauß hatte ich großes Glück, denn die anderen haben ihren Kopf nicht aus dem Sand bekommen.


Die Impalas waren hingegen nicht so ängstlich, aber interessiert an allem was ich bewegt.


Die Erdhörnchen waren sicher nicht die letzten Tiere, die wir gesehen haben, aber mit Sicherheit die putzigsten.

Am Nachmittag hatten wir dann noch ein wenig Zeit, um uns nach traditionellen Süd Afrikanischen Mitbringseln umzuschauen. Auch wenn wir nicht alles bekamen, aber vieles von dem was wir gesucht hatten. Als letzte Aktion dieses Tages sind die Frauen noch einmal in einen Stoffhandel gegangen. Die Männer blieben aber lieber draußen, jedoch nur so lange bis sie merkten, das der Laden über eine Klimaanlage verfügt…

Sala sentle

Frank

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Oktober 19, 2010 at 7:36 pm Hinterlasse einen Kommentar

Delegationsreise – zehnter Tag –

Dumelang,

der Sonntag stand unter dem großen Zeichen des Partnerschaftssonntages. Dieser Tag wird in beiden Kirchenkreisen gefeiert. Im Cicruit Borwa II wird an diesem Tag ein zentraler Gottesdienst gehalten, der in diesem Jahr in der Ratshidi Hall in Mafikeng stattfand. D.h. die Gläubigen mussten bis zu 260 km (eine Strecke) für die Anreise in Kauf nehmen.


Pastor Frank Niemann übernahm gerne eine der beiden Predigten am Partnerschaftssonntag in der Ratshidi Hall in Mafinkeng.

In Süd Afrika wird in der Regel jeden Sonntag eine Evangelische Messe abgehalten. In diesem Falle gesellten sich eine zweite Predigt und das Abendmahl noch hinzu. Hierbei war sehr auffällig, dass sehr viele der Anwesenden die Gelegenheit nutzten von einem deutschen Pastor das Abendmahl zu empfangen.


Empfang des Abendmahls, rechts im Bild unser Pastor Frank Niemann.

Nach dem Abendmahl wurden wir offiziell auf diesem Partnerschaftssonntag begrüßt. Im Namen der Delegation bedankte sich Wolfgang Klingenberg für die Einladung und die gute Organisation. Manuela Hoyer hat im Anschluss ein Grußwort von Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer an unsere Schwestern und Brüder in Borwa II verlesen. Als Gastgeschenk hatten wir eine große Fahne mit dem Logo unserer Partnerschaft mitgebracht. Dieses Banner wird von nun an auf jedem Partnerschaftssonntag in beiden Kirchenkreisen hängen.


Das größte Gastgeschenk für unsere Freunde war eine Fahne mit dem Logo unserer Partnerschaft.

Nach den Grußworten haben verschiedene Chöre ihr Können bewiesen. Wir, als der kleinste „Chor“, hatten zwar das stimmliche Nachsehen, aber selbst in der letzten Reihe wurden wir gehört. Und wir haben sogar Beifall bekommen!
Nach Ende des Gottesdienstes folgte ein gemeinsames Mittagessen. Für meine Begriffe eine logistische Meisterleistung, da ca. 450-500 Personen diesen Gottesdienst besuchten und lediglich fünf Frauen und ein Mann das Menü zubereiteten.
Den Rest des Tages haben die Delegationsmitglieder ganz entspannt in ihren Gastfamilien verbracht.

Sala sentle

Frank

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Oktober 18, 2010 at 8:12 pm Hinterlasse einen Kommentar

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