Delegationsreise – sechster Tag –

Oktober 14, 2010 at 11:25 pm Hinterlasse einen Kommentar

Dumelang,

Der sechste Tag begann für die Frauen im Reitshupile Creche. Dort angekommen, sind sie in eine Gruppen mit größeren Kindern gegangen, um mit ihnen zu singen, Fingerspiele zu machen und zu kneten.
Unsere Lieder und Fingerspiele kannten die Kinder schon vom Vortag, Kneten war aber neu. Die Knete wurde aus Naturmaterialien selber hergestellt. Dass die Kinder selber abgemessen und gemischt haben, versteht sich von selbst. Und sie hatten auch sichtlich Spaß daran. Erst als es ans Kneten ging, zeigte sich die Kehrseite der Situation in diesem Kindergarten.
Wie gestern erwähnt, kommt hier auf 50 Kids eine Erzieherin. Das kreatives Arbeiten in dieser Situation schwer fällt ist verständlich. Schnell zeigte sich, dass einige Kinder mit der Knete nichts anfangen konnten. Es wurde ihnen zwar immer wieder gezeigt was sie damit machen können, aber nach einiger Zeit hielten manche immer noch das Stück Knete ungeformt in der Hand.
In diesen zwei Tagen haben die Frauen der Delegation die Möglichkeit gehabt, eine andere Arbeitsweise einzubringen. Alle Frauen, aus Süd Afrika und Deutschland, wollen die neuen Erfahrungen in ihre tägliche Arbeit mit einfließen lassen.


Die Kinder in den Kindergottesdiensten unseres Kirchenkreises hatten Stoffe mit Bildern bemalt. Mam Tilli (die Leiterin des Creche) freut sich sehr darüber ein Bild bekommen zu haben.

Die Männer begaben sich auf ihrer Schultour in die Z.M. Seatlholo Highschool und die Mosikare Midl-/Highschool.
Ich kann nicht genau sagen, ob wir über Nacht gelernt haben unsere Fragen gezielter zu stellen oder ob Lehrer und Schüler an diesen Schulen offener waren, aber die Antworten gaben uns einen tieferen Einblick in die Situation an den Schulen.
Das was wir heute alles erfahren haben, ist immer noch weit von dem entfernt, was die Medien berichten. Aber wir haben jetzt Punkte entdeckt über die wir mit unseren Freunden des Partnerschaftskomitees diskutieren können.
Der Abschied von der Z.M. Seatlholo Highschool zog sich länger hin als erwartet. Ein großer Teil der Abschlussklasse begleitete uns zum Wagen. Jeder wurde von einer kleinen Traube von Jugendlichen umringt und mit Fragen über Deutschland, unseren Beruf usw. gelöchert. Plötzlich zogen zwei Mädchen jeweils einen Edding aus der Tasche und es ging rund. Jeder von uns sollte sich bei den Kids auf dem T-Shirt verewiglichen. Wir können ab jetzt jedem Star gut nachempfinden ein Star zu sein.


Der Schulvorstand der Z.M. Seatlholo Highschool stellte für Kinder, die 5-10 km Schulweg (eine Richtung versteht sich) haben, Fahrräder zur Verfügung.

Sala sentle

Frank

—– Artikel wurde erstellt auf Watzi’s iPad

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