Veröffentlichte Artikel zur Delegationsreise 2010

Januar 2, 2011 at 6:30 pm 1 Kommentar

Dumelang,

heute können sie sich auf einen Artikelentwurf freuen, der als Vorlage für einen Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung diente.

Dies waren die ersten Berichte. Ich hoffe in den kommenden Wochen weitere einstellen zu können.

Sala sentle

Frank

Eine Reise mit Erkenntnissen die uns verändern

Es waren 14 anstrengende und anregende Tage im Oktober, als eine zehnköpfige Delegation aus den verschiedensten Arbeitsfeldern des Ev.-luth. Kirchenkreises Peine den (schwarzen) Partnerkirchenkreis Borwa II im Nordwesten Südafrikas besuchte. Höhepunkt war sicherlich der Partnerschaftsgottesdienst am 17.10, an dem die Delegation aus Peine zusammen alle Gemeinden des Kirchenkreises Borwa II teilnahmen. Daneben war der Fahrplan voll gefüllt mit Besuchen und Meetings in Kindergärten, Schulen und Waisenhäusern, die immer wieder durch Gespräche und Diskussionen mit unterschiedlichsten kirchlichen Gruppen und Verantwortlichen ergänzt wurden. Meist führten die Gespräche schnell an die Punkte, aus denen gemeinsam künftige Projekte entstehen können. In den Schulen fiel die allgemein schlechte finanzielle Ausstattung auf, die z.B. zu Defizite in der Lehrmittelausstattung, sowie der Schulbuchversorgung führt. Bedrückend ist auch die Situation vieler Schülerinnen und Schüler, einige sind bereits Familienoberhaupt jüngerer Geschwister, da Eltern und teilweise auch Großeltern bereits an AIDS verstorben sind. Bei Besuchen der Aids-Hilfe kamen professionell angelegte Obst- und Gemüsegärten ins Gespräch, die die Versorgung der Familien mit Nahrungsmitteln unterstützen könnten.
Das Gespräch mit Vertretern von „Tsibogeng“ (Wacht auf) zeigte eine andere Baustelle. Diese Gruppe kümmert sich seit 1999 um 200 Straßenkinder und richtete damals, mit Hilfe der Regierung, ein Heim für diese Waisenkinder ein. Heute will die Regierung dieses Haus anders nutzen – die Kinder säßen dann wieder auf der Straße. Hier sind schnelle Hilfe und kreative Ideen gefordert.
Besonders eindrücklich war ein Zusammentreffen mit so genannten „Care-Givern“, vergleichbar mit ehrenamtlichen Gemeindeschwestern. Jeder dieser Ehrenamtlichen besucht täglich bis zu 12 z. B. an HIV/AIDS oder TBC erkrankte Menschen. Nach einem bewegenden Gespräch begleitete das Team zwei junge Frauen bei einem ihrer aufopferungsvollen Besuche.
Wolfgang Klingenberg aus Gadenstedt, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, fasst die Ergebnisse der Reise so zusammen: „
Was wir gesehen und gehört haben, zeigt allen wie wichtig die seit Jahren laufende Förderung mit Spendenmitteln seitens des Kirchenkreises ist. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen Spendern bedanken. Die Förderung muss unvermindert weitergeführt werden. Jedes Delegationsmitglied kam mit neuen Erfahrungen zurück, aber auch mit der Erkenntnis, dass unser Denken und Handeln nicht nur auf unsere Heimat begrenzt sein darf. Oder anders: Unser Nächster lebt nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Erde – auch in Südafrika.“

—– Artikel wurde erstellt auf Watzi’s iPad

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Veröffentlichte Artikel zur Delegationsreise 2010 Nächste Sitzung des Partnerschaftskomitees

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