Geschichte pur / Neunter Tag

Mai 22, 2012 at 11:07 am Hinterlasse einen Kommentar

Dumelang,

an diesem zweiten Familientag, hatten wir uns zu einem Familien-Ausflug nach Magdeburg verabredet. Unseren ersten Stop legten wir an der Gedenkstätte Marienborn ein. Da wir eine Führung in Magdeburg gebucht hatten, konnte es hier jedoch nur ein kurzer Stop sein. Aber zu sehen, mit welchen Mitteln hier die Reisenden kontrolliert wurden, bewegte uns alle sehr.

 

Unser erster Termin in Magdeburg führte uns ins Hundertwasserhaus. Ein solches Haus zu sehen war zuerst einmal ein wenig neu für alle. Das ein oder andere Gebäude haben wir Deutschen ja hier oder da schon einmal gesehen gehabt, aber so ein ganzer Wohnblock ist schon ein bißchen was anderes. So gut wie nichts ist gerade, alles ist bunt und kein Element gleicht dem anderen. Und das gilt Außen wie innen.

 

Im Anschluss an das Mittagessen erhielten wir eine Führung durch den Dom von Magdeburg. Größer konnte der Unterschied nicht sein – wir tauchten plötzlich in eine graue, fast nüchterne Welt des Mittelalters ein. Am Ende der Führung wurde uns und allen anderen Besuchern des Dom’s eine kleine Überraschung zu Teil: Unsere Freunde aus Mafikeng sangen als Spontanchor zwei Lieder in ihrer Muttersprache Setswana – Herrlich!

Auf dem Rückweg verschlug es uns nach Hötensleben. Hier gibt es eine weitere Gedenkstätte der Deutschen Teilung. In diesem Ort ist ein Teil der Grenzanlagen erhalten worden, um nachfolgenden Generationen die z.T. menschenverachtende Trennung von Familien und Freunden und eines ganzen Volkes deutlich zu machen.

Und wie der Zufall es so wollte, kam der Vorsitzende des Vereins Grenzdenkmal Hötensleben, Achim Walther, an der Anlage vorbei als wir unseren Rundgang beginnen wollten. Achim Walther erklärte sich sofort bereit, uns einige erklärende Worte zu der Grenzanlage selbst und zu der Zeit vor und nach der Wende zu geben. Vor allem die Worte zu der Zeit der Grenzöffnung bewegten nicht nur Achim Walther sichtlich sehr – sondern auch uns. Wir alle sind ihm sehr zu Dank verpflichtet!

Sala sentle

Frank

 

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