Archive for Mai, 2012

Ascention Day / Siebenter Tag

Dumelang,

Himmelfahrt heißt auf Englisch Ascention Day. Der erste Tag ausschließlich mit der Familie. Mit unserem Gast waren wir auf dem Regionalgottesdienst der Region Nord in Eddesse. Für alle war es eine Freude unseren Gast aus Südafrika in diesem Gottesdienst begrüßen zu können. Zum Abschluss haben wir auch noch das Lied Sanna sananina (es kommt aus Südafrika) mit Klatschen und Tanz gesungen.

 

Am Nachmittag haben wir einen Ausflug zur Marienburg unternommen. Leider ist die Auffahrt gesperrt, so dass wir den Berg „erklimmen“ mussten. Dies war für Cathey etwas ungewöhnlich und sehr anstrengend.

 

Jedoch oben angelangt, freute sie sich sehr diese Anstrengung auf sich genommen zu haben. Denn ein solches Märchenschloss einmal von innen gesehen zu haben, wird eine bleibende Erinnerung sein.

Sala sentle

Frank

 

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Mai 20, 2012 at 7:41 pm Hinterlasse einen Kommentar

Hannover – Eine grüne Stadt auf den zweiten Blick / Siebenter Tag

Dumelang,

um 08:11 Uhr machte sich die Gruppe mit der Bahn auf den Weg nach Hannover. Uns erwartete eine Rundfahrt durch die Stadt, ein Empfang im LKA (Landeskirchenamt) und ein wenig Freizeit in der City von Hannover.

Mit unserem Tour-Guide Martin Baaske machten wir uns auf, die Stadt Hannover per Bus kennenzulernen. Der erste Teil der Tour führte uns an den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt hinaus zu den Herrenhäuser Gärten. Hier angekommen stellten unsere Gäste die Frage: Hier müssen wir aussteigen? Eine berechtigte Frage, denn durch den eisigen Wind wehten uns gefühlte 2 Grad Celsius um die Ohren.

Jedoch entschädigten die gepflegten Gärten unsere Freunde. Die vielen Informationen zur Entstehung, Pflege und Unterhaltung dieser Anlage stießen bei einigen auf sehr großes Interesse. Nach 20 Minuten allerdings waren alle sehr froh, wieder in den warmen Bus einsteigen zu können.

Im Anschluss ging es zum neuen Rathaus, in dem uns die Geschichte Hannovers vermittelt wurde. In den Gesprächen im Anschluss zeigte sich, dass unsere Freunde die Zerstörung Hannovers und der damit verbundene Neuaufbau sehr beschäftigte. Im Gegensatz dazu waren sie aber auch begeistert, was aus Hannover nach dem Neuaufbau geworden ist. Auf einer Übersichtskarte wurde deutlich, was aus der „Busperspektive“ nicht erkennbar wurde – Hannover ist ein sehr „grüne“ Stadt. Viele Wälder und Parks befinden sich im Stadtgebiet.

Zum Abschluss besuchten wir noch die Marktkirche im Herzen Hannovers. Die Größe und die klare Schönheit dieser Kirche beeindruckte unsere Gäste sehr. Und was hier sicher nicht fehlen durfte, war ein Foto vor der Statue von Martin Luther.

Die Rundfahrt endete am Landeskirchenamt (LKA). Hier wurden wir von Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer begrüßt. In einem gemeinsamen Gespräch wurde die Bedeutung der Partnerschaftsarbeit herausgestellt. Die Partnerschaft zwischen Borwa II und Peine, die bereits seit 27 Jahren existiert, ist in dieser Hinsicht ein Aushängeschild für Beständigkeit dieser Arbeit. Im Anschluss an diesen Termin aßen wir gemeinsam in der Kantine des LKA zu Mittag und machen uns danach auf ins Zentrum, um dort ein wenig Freizeit genießen zu können.

Gegen 18 Uhr ging ein langer, informativer und auch anstrengender Tag für uns alle zu Ende.

Sala sentle

Frank

 

Mai 18, 2012 at 2:14 pm Hinterlasse einen Kommentar

Martin Luther und sein Erbe / Fünfter Tag

Dumelang,

dieser fünfte Tag war zwar ein recht kurzer Tag für unsere Gäste, aber sehr interessant. Pastor Gerhard Krahn hatte für diesen Tag eine Bibelstunde vorbereitet. Das Thema: „Martin Luther und sein Erbe“ – Reformation und Theologie.

Nach einer kurzen Einführung durch Gerhard Krahn entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion, in der sich unterschiedliche Ansichten deutlich machten. Auf Grund der verschiedenen Kulturen, der Geschichte aber auch der aktuellen Lebensumstände war dies aber sicher auch nicht anders zu erwarten. Eines machte sich aber wieder bemerkbar: Jeder kann von dem anderen lernen! Und so muss es auch sein!

Nach dem Mittagessen im Philipp-Spitta-Heim, bereitete die Gruppe gemeinsam mit Pastor Volker Klindworth den gemeinsamen Gottesdienst am Pfingstmontag vor. Dieser wird im Zuge des Regionalgottesdienstes in Woltorf stattfinden. Alle unsere Leser sind natürlich herzlich dazu eingeladen. Ab 16 Uhr war dann das erste mal Erholung in den Gastfamilien angesagt.

Sala sentle

Frank

Mai 17, 2012 at 1:33 pm Hinterlasse einen Kommentar

Oh – What a nice city! / Vierter Tag

Dumelang,

gestern Morgen startete der Tag mit dem offiziellem Empfang durch Landrat Franz Einhaus im Kreishaus auf dem Schlossberg. Herr Einhaus stellte den Anwesenden den Landkreis Peine anhand einer Präsentation vor. Die wirtschaftlichen und touristischen Schwerpunkte waren dabei besonders interessant für unsere Freunde.

Nachdem der Landrat die politischen Partnerschaften erwähnt hatte, wurde der Gedanke geäußert, über eine Partnerschaft mit Mafikeng in Südafrika nachzudenken. Jedoch steht Franz Einhaus hier derzeit sehr skeptisch gegenüber, da eine für beide Seiten gewinnbringend Partnerschaft gepflegt sein will. Und dies ist durch den Landkreis Peine leider in den nächsten Jahren nicht leistbar.

Im Anschluss erkundeten unsere Gäste die schöne Stadt Peine im Zuge einer Stadtführung. Auf Englisch – versteht sich. Hierbei stellte sich heraus, das die sichtbare Geschichte unserer Stadt alle Zuhörer beeindruckte. Auf Grund unseres Besuches in der Gedenkstätte Bergen-Belsen vor wenigen Tagen, waren die Schicksale der jüdischen Bevölkerung vom Damm für alle sehr viel verständlicher.

Zum Abschluss über nahm Frank Niemann, Pastor in St. Jakobi, die Führung durch die Kirche. Die Delegation beeindruckten vor allem die Farben und die Akustik dieses Gotteshauses. Zum Abschluss des Rundgangs beteten wir hier gemeinsam für Erlitah Makgothlo, die an diesem Tag ihren 40. Geburtstag feierte.

Am Abend fand die offizielle Begrüßung durch die Vertreter des Kirchenkreises Peine im Pfarrgarten St. Jakobi statt. Nach dem offiziellem Teil, ließen wir diesen Tag gemeinsam bei einem zünftigen Barbecue (in Südafrika würde man Brai sagen) ausklingen.

Sala sentle

Frank

 

Mai 15, 2012 at 10:23 pm Hinterlasse einen Kommentar

Ankunft in den Gastfamilien / Dritter Tag

Dumelang,

der dritte Tag entpuppte sich als eine Überraschungstüte. Um 10 Uhr besuchten wir den Gottesdienst in der Peter und Paul Gemeinde. Schon beim Platznehmen in der Kirche konnten wir sehen, wie klein doch Gottes Welt ist. Neben Pastor Mogale (Pastor = Moruti) saß – sein alter Lehrer und Freund Pastor Baamann aus Hermannsburg. Die Wiedersehensfreunde war schon hier groß, aber nach dem Gottesdienst war sie noch um so größer.

Denn nach dem Gottesdienst war die Freude noch größer, weil herausstellte, dass viele weitere Pastoren mit ihren Familien sich im Gottesienst befanden und auch sie freuten sich darüber, die Freunde aus Südafrika wieder zu sehen.

Pastor Baamann nahm die Gruppe im Anschluss mit zum Missionsseminar, wo er uns viel über die Geschichte der Mission und der Missionsarbeit erzählte. Wir alle waren sehr überrascht, wie abwechslungsreich, interessant und welche teilweise auch kuriosen Geschehnisse die Geschichte der Hermannsburger Mission parat hält. Es war eine sehr gute Vertiefung dessen, was wir gestern im Ludwig-Harms-Haus zu sehen bekamen.

Am frühen Nachmittag hieß es dann: Auf Wiedersehen Hermannsburg und Herzlichen Willkommen im Landkreis Peine.

Sala sentle

Frank

Mai 14, 2012 at 7:17 am Hinterlasse einen Kommentar

Viel Nachdenkliches / Zweiter Tag

Dumelang,

 

am zweiten Tag unserer Gäste in Deutschland, gab es viel zu entdecken. Auch wenn Hemannsburg auf den ersten Blick nicht viel zu bieten scheint, so ist seine Geschichte und alles, was auch heute noch von hier gesteuert wird sehr interessant.

 

Nach dem Frühstück gingen wir in das Ludwig-Harms-Haus. Dort gibt es nicht nur einen sehr guten Buchhandel, sondern auch eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte und Wirkungsgebiete des Evangelisch Lutherischen Missionswerkes (ELM). Und es dauerte auch nicht sehr lange, bis unsere Gäste „alte“ Bekannte auf den Bildern wiederfanden.

 

Am Nachmittag fuhren wir zur Gedenkstätte Bergen-Belsen. Es schien so, als ginge es unseren Freunden wie uns, als wir in Mafikeng in Lonely Park (einem sehr armen Stadtteil von Mafikeng) waren. Wir wussten um die Probleme der Menschen in Südafrika, die HIV/AIDS hervorruft, aber es selber zu sehen ist etwas völlig anderes.

Auch unsere Freunde aus Mafikeng wissen um den Nazionalsozialismus, den zweiten Weltkrieg und die Konzentrationslager, aber die Bilder und Filme zu sehen hatte sie alle sichtlich bewegt.

 

Am Abend konnte wir eine interessante Wandlung erleben. Aus acht Bayern Fans sind in nicht einmal 90 Minuten 8 Dortmund Fans geworden. Wir können uns nicht erklären warum ;-)))

Nachdem der neue Pokalsieger feststand wurde dieser grandiose Sieg gemeinsam gebührend gefeiert.

 

Sala sentle

Frank

 

Mai 13, 2012 at 9:58 pm Hinterlasse einen Kommentar

Die Ankunft / Erster Tag

Dumelang,

Nach ungefähr 24 Stunden Anreise sind unsere Gäste aus Borwa II heute in Hannover gelandet. Es war in den Augen aller die große Freude über das Wiedersehen der Freunde zu sehen. Aber es war auch die Erleichterung zu sehen, endlich den langen Flug hinter sich gebracht zu haben.

Das Empfangskomitee freut sich auf die Gäste aus Mafikeng

 

Nach der Ankunft in der HVHS Hermannsburg wurden gleich die Zimmer bezogen, zu Mittag gegessen und dann ein wenig geruht. 2 Stunden mussten aber ausreichen, um dann mit neuen Kräften diesen Aufenthalt in Details zu besprechen.

Nach der Ankunft im kalten Deutschland gibt’s erst einmal etwas Warmes

 

Nach dem reichlichen Abendessen, diskutierten wir noch ausgiebig – aber gemütlich – über das Leben und Wirken Luther’s. Und erst vor wenigen Minuten ging dieser erste Tag zu Ende.

Euch allen eine gesegnete Nacht.

Sala sentle

Frank

 

Mai 11, 2012 at 10:00 pm Hinterlasse einen Kommentar

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