Posts filed under ‘Projekt’

Obstfabrik Siebenstein hilft Schulkindern in Südafrika

Kuchenverkauf

„Sie kriegen doch kein Wechselgeld wieder?“, wundert sich die sechsjährige Amelie. Gemeinsam mit den anderen „Maxi-Kindern“ aus dem Klein Ilseder Kindergarten Siebenstein verkaufte sie im September letzten Jahres selbst gekochte Konfitüre und selbst gebackenen Apfelkuchen und war dabei sehr geschäftstüchtig. Im Rahmen der PAZ-Aktion „Wir lassen Kinderherzen höher schlagen“ hatten die Siebensteiner den Verkauf an Eltern, Großeltern und andere Erwachsene die gerade im Kindergarten waren organisiert. Obwohl die Käufer den Preis selbst bestimmen konnten, war der Charme der kleinen Verkäufer meistens stärker – 221,89 Euro Gesamterlös waren der achtbare Erfolg der Aktion.

Holunder pflücken

Holunder pflücken

Das Geld wurde bereits in den Schulfonds des Partnerkirchenkreises von Peine in Südafrika, Borwa 2, eingezahlt. Dieser ermöglicht es Kindern seit 1995 das zwischen 10 und  30 Euro liegende Schulgeld für ein Jahr zu bezahlen. Der Kontakt an die Südspitze des afrikanischen Kontinents kam über den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Wolfgang Klingenberg, zustande.

Holunder entsaften

Holunder entsaften

Bereits im Herbst vergangenen Jahres fand ein Partnerschaftssonntag mit einem Gottesdienst in Edemissen statt. Heidrun Kutzner, Erzieherin im Kindergarten Siebenstein, lernte dort Refilwe und ihren dreijährigen Sohn Rorisang kennen, die sie nach Klein Ilsede einlud. Beim Besuch im Kindergarten dolmetschte Theologiestudent Jan-Philipp Behr, bei dessen Familie Refilwe und ihr Sohn zu Gast waren.

Kuchen backen

Kuchen backen

Die Maxi-Kinder hatten Fragen für die Gäste vorbereitet, wie etwa Polizeiautos aussehen, welche Haustiere es dort gibt und sie erfuhren, dass im Kirchenkreis Borwa 2 die Setswana Language gesprochen wird. Refilwe, genannt „Fifi“, brachte Pap, das Nationalgericht Südafrikas aus Mais, für die Gastgeber mit. Der anschließende Adressaustausch mit Rorisangs Kindergarten lässt die Siebensteiner auf eine kommende Brieffreundschaft hoffen.

Gläser verzieren

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Besuch aus Borwa

Besuch aus Borwa

Besuch aus Borwa

Besuch aus Borwa

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März 10, 2010 at 6:53 pm Hinterlasse einen Kommentar

Bericht einer Ärztin aus dem Kirchenkreis Borwa II

Bericht der Ärztin Angelika Krug aus dem Kirchenkreis Borwa II (Südafrika)

17.10.2009

AIDS-Committee in B.. Wir sind 26! Mrs M. war wegen einem schweren Unfall ein Jahr lang nicht gekommen, heute kann sie mit Krücke wieder gehen! Sie macht die Andacht über Maleachi 2, 5-6:

„Die Bedeutung unseres Bundes mit Gott: ER hat uns die Beziehung zu Jesus Christus gegeben, Freiheit von Angst und von der Macht des Todes und des Bösen. Unsere Antwort auf den Bund ist, dass wir Kranken helfen. Er wird uns darin unterstützen, mit seinem Frieden und seiner Hoffnung, die wir zu den Menschen bringen sollen.“

Mr M. aus B. und Mr K. aus M. sind auch dabei und stellen viele Fragen bzgl. unserer Arbeit. Mr M. sagt dann auch:

„Die AIDS-Epidemie zeigt, dass Gott uns zutraut, dass wir lernen können, mit dieser großen Krise umzugehen. Kann diese furchtbare Krankheit bei uns Berufungen wecken? Sie ist eine große Aufgabe für unser Volk. Ich will nicht immer weiter alle Samstage auf dem Friedhof verbringen. Was sagt Gott zu uns durch diese Krankheit? Wie sollen wir antworten auf dieses Leid? Was können wir durch seine Hilfe tun?“

Männer haben doch Kampfgeist. Wie können wir Männer in diese Arbeit reinziehen? Denn eigentlich brauchen wir doch jetzt Kampfgeist.

Die Frauen sprechen nochmal über den Marsch in Nauwpoort am 20. September, der sehr gut besucht war. Unterwegs von Uitkyk nach Nauwpoort haben sie vier Andachten gemacht, wie auf einem Kreuzweg.

Sie haben auch Infos weitergegeben: über die Behandlung für AIDS, über die verschiedenen Bluttests, über die Pflege zu Hause, über die Selbstannahme, wenn man HIV-positiv ist. Es war von S. alles sehr gut organisiert.

Die Reports aus den Gemeinden sind z. T. erschütternd: Weil die Armut so groß ist, kriegen Babys statt Milch nur Wasser mit etwas Mehl reingerührt.

(Durch die Weltwirtschaftskrise hat SA 500 000 Arbeitsplätze verloren = 500 000 Familien sind davon betroffen). Aber Frau M. aus M. hat immerhin eine Frau aus dieser Situation rausgeholt und überwacht nun ihre Medikamenteneinnahme. Viele Familien sind hoch verschuldet.

Die Essenspakete des AIDS-Committees haben wieder sehr geholfen, auch unseren Frauen, dass sie sich beim Helfen nicht so ohnmächtig fühlen.

Heute macht P. die Minutes (Protokoll) und Frau M. den Vorsitz; ich freue mich, dass es so gut geht.

Besonders ist heute die Graduation der vier Frauen, die die Lifeline-Kurse erfolgreich abgeschlossen haben. Alle sind sehr bewegt, die Frauen selbst sehr dankbar. M. spricht über Ps 109, 30, ihr Gotteslob.

Frau S. betont, wie diese Kurse den angeschlagenen Namen der Lutherischen Kirche in K. wieder gut gemacht haben. Wie sie Selbstwert bekommen haben und durch diese Arbeit sich als Persönlichkeiten entwickeln und geachtet werden.

Wir planen die nächsten Wochen, auch wieder Essenspakete für das Waisenheim in M. .

Noch ein Nachtrag: Wir hatten gerade ein Meeting mit unserer Gesundheitsministerin:

„Durch die Weltwirtschaftskrise werden sich die Steuereinnahmen in SA um 35% reduzieren und entsprechend ist auch das Gesundheitsbudget gekürzt worden.“

But we will not give up!

Bericht der Ärztin Angelika Krug

aus dem Kirchenkreis Borwa II/Südafrika

Oktober 25, 2009 at 1:20 pm Hinterlasse einen Kommentar

Partnerschaftssitzung

Liebe Mitarbeitende in der Partnerschaftsarbeit mit Borwa II

Herzlich eingeladen sind alle zu unserer nächsten Sitzung im Partnerschaftskomitee am Dienstag, den 27. Mai 2008, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Jakobi Peine

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Andacht, Kenntnisnahme des Protokolls
  2. Neues aus Borwa II
  3. aktueller Stand und weitere Planungen der Delegationsbesuche 2008
  4. Verschiedenes

Mai 27, 2008 at 7:30 pm Hinterlasse einen Kommentar


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