Nächste Sitzung des Partnerschaftskomitees

Die nächste Sitzung des Partnerschaftskomitees findet am Montag, den 11. Juni 2012 im Gemeindehaus St. Jakobi in Peine statt. Beginn: 19:30 Uhr.

Alle Interessierte an der Partnerschaftsarbeit sind herzlich eingeladen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Andacht
2. Kenntnisnahme des Protokolls
3. Rückblick Delegationsbesuch
4. Kenntnisnahme Jahresabschluss 2011 – Partnerschaftskomitee
5. Kenntnisnahme Jahresabschluss 2011 – AIDS-Comitee
6. Verschiedenes

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Juni 7, 2012 at 7:51 am Hinterlasse einen Kommentar

Ein toller Gottesdienst / Achtzehnter Tag

Dumelang,

Pentecost Monday – ein Feiertag, den es in Südafrika nicht gibt. Bei uns aber dazu gehört und in den Regionen zentral gefeiert wird. Für die Region Süd-Ost fand er in diesem Jahr in Woltorf statt und wurde im Zeichen der Partnerschaft zu Südafrika gefeiert. Ich kann Euch sagen, herrliches Wetter und eine Buche, die allein durch ihren natürlichen Wuchs dazu einlädt unter ihr Gottesdienst zu feiern.

 

Es war ein rundum gelungener und schöner Gottesdienst. Auf englischer, deutscher und plattdeutscher Sprache geleitet durch das Pastorenteam der Region, unter Beteiligung unserer südafrikanischen Gäste und Kirchenvorstehern. Musikalisch begleitet wurde die kräftig singende Gemeinde durch verschiedenste Musiker der Region an Blas- und Zupfinstrumenten. Unsere Freunde aus Borwa II hatten noch ein kleines Bonbon für alle…

Nach Ende des Gottesdienstes stärkte sich die anwesende Gemeinde mit Hotdocks, Gegrilltem und kühlen Getränken. Und es trafen sich Freunde, die Jahre zuvor eine schöne Zeit zusammen verbracht hatten – entweder Deutsche in Südafrika oder umgekehrt.

Nach gemeinschaftlichem Aufräumen waren wir noch bei Regina Klooß eingeladen. Hier ließen wir diesen wunderschönen und ruhigen Tag gemeinsam in idyllischer Umgebung ausklingen.

 

Sala sentle

Frank

 

Juni 6, 2012 at 5:48 pm Hinterlasse einen Kommentar

Pentecost… / Siebzehnter Tag

Dumelang,

…bedeutet Pfingsten auf Englisch. Spontan hatten sich alle Gäste und Gastfamilien am Samstagnachmittag dazu entschlossen, den Pfingstsonntag gemeinsam in St. Jakobi Kirche in Peine zu feiern. Grund für diese spontane Aktion war der 73. Geburtstag unseres Bruders Jacob Morule. Dieser war freudig überrascht, uns alle im Gottesdienst zu sehen. Und es gab noch eine Überraschung für alle.

 

Katharina Sprick, die viele Jahre in unserem Partnerkirchenkreis Borwa II lebte und arbeitete, kam aus Hamburg angereist. Dass das Hallo riesengroß war, brauch ich sicher nicht näher beschreiben. Nach dem Gottesdienst wurden wir von Bärbel und Lothar Biniok zu einem Geburtstagsumtrunk in den Garten eingeladen. Auch dies war eine Überraschung für Jacob. Seine Freude hierüber war ihm deutlich anzusehen. Und es führte zu – seht selbst:

 

Den Nachmittag verbrachten alle Gäste in ihren Gastfamilien. Meine Frau und ich hatten gemeinsam mit Manuela Hoyer Gäste eingeladen. Auch Katharina Sprick war mit dabei. Für Cathrine Gavrilovic war das eine sichtbare Freude, dass ihre Freundin für ein paar Stunden bei ihr sein konnte.

 

Auch ich hatte mich lange mit Katharina unterhalten. Nach der Rückkehr aus Südafrika begann sie in mit einem neuen Projekt. Sie ist beteiligt am Aufbau des Ökumenischen Forum Hafencity. Ein wirklich interessantes Projekt, das wir uns demnächst ansehen werden.

Sala sentle

Frank

Juni 3, 2012 at 7:59 pm Hinterlasse einen Kommentar

Besinnung / Sechzehnter Tag

Dumelang,

für diesen Samstag hatte sich Manuela Hoyer etwas Besonderes ausgedacht. Manuela lud alle zu einer Meditation in das Gemeindehaus nach Vöhrum ein. In unserem Programm stand nur „Meditation Glaubensperlen“ – die meisten von uns ließen sich hier auf etwas Unbekanntes ein. Nach ca. einer Stunde Besinnung waren alle der Meinung, dieses in der eigenen Gemeinde wiederholen zu wollen. Oupa Moletsane schaute sogar sofort, wo er in Südafrika die notwendigen Utensilien beziehen kann. Eine Kirchenführung durch das frisch renovierte Gotteshaus in Vöhrum rundete diesen Vormittag ab.


Von Vöhrum aus fuhren wir direkt nach Braunschweig, um dort eine Floßfahrt auf der Oker zu genießen. Auch wenn wir erst mit einiger Verspätung ablegen konnten, so wurde es doch für alle eine erholsame und zu gleich auch interessante Fahrt durch die Löwenstadt. Mit ausreichend Verpflegung an Board genossen wir für zwei Stunden die Ruhe und die Sonne, gemixt mit einer leichten Brise und zum Teil kuriosen Detailinformationen von unserem Kapitän.
Sala sentle

Frank

Juni 3, 2012 at 6:56 pm Hinterlasse einen Kommentar

Zeit zum Relaxen / Fünfzehnter Tag

Dumelang,

an diesem Tag hatten alle ein wenig Zeit zum Ausruhen. Der Tag begann mit einer Bibelarbeit zum kommenden Pfingstfest. Gemeinsam mit Pastor Gerhard Krahn wurde dieses wichtige Fest der Kirche beleuchtet. Im direkten Anschluss bereiteten sich unsere Freunde auf den Pfingstmontag vor. Dieser Gottesdienst stand im Zeichen unserer Partnerschaft.

Für den Nachmittag hatte Heiner Ahrens die gesamte Gruppe zu sich nach Hause eingeladen. Als meine Frau Kerstin und ich am frühen Abend hinzu kamen, wurde uns noch eine kleine Überraschung zu Teil. Als wir mit unseren Freunden gemeinsam auf unseren Hochzeitstag anstießen, bekamen wir ein Ständchen. Doch seht und hört selber:

Am Abend kamen wir einer Einladung des St. Urban Gospelchors nach. Hier machte sich die Musikalität der Südafrikaner bemerkbar. Sofort wurde mitgesungen und kaum ein Körperteil blieb still. Zwischenzeitlich übernahmen die Frauen spontan die Soloanteile eines Liedes. Und als Dankeschön für diese Einladung sangen unsere Freunde nach der Pause noch ein Lied in ihrer Muttersprache, was mit großem Applaus quittiert wurde. Gegen 22 Uhr ging dieser ruhige aber lange Tag zu Ende.

Sala sentle

Frank

 

Juni 3, 2012 at 5:36 pm Hinterlasse einen Kommentar

Schule und Friedhof / Vierzehnter Tag

Dumelang,

Schule und Friedhof – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Beides liegt örtlich eng beieinander.

An diesem vierzehnten Tag waren wir zu einem Besuch in der Gunzelin Realschule eingeladen. Nach der Begrüßung durch Rektor Frank Stöber hospitierte die Gruppe den Englischunterricht einer achten Klasse. Unsere Gäste waren sehr überrascht von der Disziplin der Kinder, offensichtlich hatten sie etwas anderes erwartet. Mmifi Kgosiemang erzählte mir im Anschluss, dass er vom Einsatz der Lehrerin und den Lehrmethoden sehr angetan sei. Ich kann diesen Eindruck nur bestätigen. Nach einem anschließenden Rundgang durch die Schule, stellte uns Frank Stöber das Schulsystem in Niedersachsen vor. Hierbei zeigten sich sehr deutlich die Unterschiede der beiden Länder. Vor allem, da in Südafrika die Schulpflicht nach sechs Jahren endet – im Gegensatz zu Deutschland, wo mindestens neun Jahre vorgesehen sind. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr, dass wir hier zu Gast sein konnten.

 

Genauso unterschiedlich die Schulsysteme sind, so verschieden ist auch die Art, wie unsere Verstorbenen beigesetzt und begraben werden und welche Angebote für die Hinterbliebenen zur Verfügung stehen. Wie dies in Deutschland gehandhabt wird, erläuterten auf dem Gunzelin Friedhof Pastorin Anke Klindworth und Pastor Frank Niemann. Unsere südafrikanischen Freunde waren von den verschiedenen Begräbnisstätten wie Einzelgrab, Familiengrab (jeweils als Grab für Särge oder Urnengrab), Grab unter dem grünen Rasen, Gräber für Kinder und Frühchen sehr überrascht. In ihrer Heimat gibt es lediglich einfache Gräber für Särge.

Von der Möglichkeit, dass die Hinterbliebenen in einem Trauerhaus Hilfe bei ihrer Trauerbewältigung bekommen können, wurde sehr positiv aufgenommen. „So etwas müsste es bei uns auch geben“, war immer wieder zu hören.

Auf Grund dieses interessanten Themas kamen wir mit einiger Verspätung in der Mensa des Gynmasium am Silberkamp an. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde uns kurzfristig ermöglicht, einen Rundgang durch die Schule zu machen. Bettina Gefken und Matthias Rabe führten uns durch die Schule. Auch hierbei wurden – wie auch schon an der Gunzelin Realschule – die Notizblöcke gezückt und viele Anregungen mitgenommen. Vor allem Billy Lucas Mogale war besonders interessiert. Als Direktor im Bildungsministerium der Provinz Nord West ist er in der Position, Veränderungen herbeizuführen. An dieser Stelle möchte ich mich für die Führung durch das GaS bedanken.

 

Gegen 15 Uhr endete an diesem Tag das offizielle Programm. Den freien Nachmittag in Ruhe genießen zu können, kam allen sehr gelegen. Denn fast zwei Wochen, mit einem strammen Programm, zerren doch sehr an den Energiereserven.

Sala sentle

Frank

 

Mai 29, 2012 at 10:37 am Hinterlasse einen Kommentar

Kinder, Kinder, überall Kinder / Dreizehnter Tag

Dumelang,

die Überschrift war Programm an diesem Tag. Unsere Gäste teilten sich an diesem Tag in zwei Gruppen auf – eine besuchte den Kindergarten St. Jakobi, die andere „Mein Apfelbäumchen“ in Woltorf (Bilder und Bericht wird nachgereicht).

 

In der Peiner Kita wurden unsere Freunde durch Marion Rotter-Becker, der Leiterin dieser Einrichtung, begrüßt. Zu Beginn dieses Besuches feierten wir gemeinsam mit Pasor Frank Niemann und den Kindern der eine Andacht. Das Thema Pfingsten hat Frank Niemann für die Kinder fesselnd aufbereitet. Und bei den Liedern wurden sogar die Ältesten unter uns wieder jung. Zu sehen, wie ein fast 73 Jährige Mann mit den Kleinen gemeinsam Sing und die Bewegungen dazu macht, ist einfach nur eine Freude.

 

Beim anschließenden Rundgang wurden die Unterschiede zwischen dem südafrikanischem und dem deutschen Konzept der Kindergartenbetreuung deutlich. Das fängt an bei der Gruppenstärke und der Anzahl der Betreuerinnen. Und setzt sich fort in der Zielsetzung der Arbeit. Während in Südafrika die Kinder spätestens ab dem fünften Lebensjahr zu lesen anfangen, so wird bei uns viel mehr Wert auf motorische Fähigkeiten und Kreativität gelegt. Und das für jedes Kind individuell.

 

Nach dem Ende des Rundganges, waren wir zu einem Besuch in die Wallschule eingeladen. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Brigitta Beil, teilte sich unsere kleine Gruppe auf. Die einen nahmen am Musikunterricht einer ersten Klasse teil, der – so erfuhr ich später – zu tänzerischen Höchstleistungen animierte. Phestus Oupa Moletsane entwickelte sich zu einem wahren Tanzbär. Leider habe ich hierzu keine Fotos – Schade eigentlich 😉

 

Die andere Gruppe besuchte den Religionsunterricht einer zweiten Klasse. In dieser Stunde wurde die Geschichte von Josef auf eine sehr kreative Art behandelt. Wir waren sehr überrascht, wieviel die Kinder schon über Josef, seinen Vater Jakob und seine Brüder wussten. Nach Ende der Stunde wurden wir von Frau Beil durch die Schule geführt. Letzte Station war die Mensa, in der offen gebliebene Fragen besprochen wurden. Gegen 13 Uhr endete unser Aufenthalt an der Wallschule.

 

Am Ende des Tages blieb nur eines zu sagen: Einen herzlichen Dank an Marion Rotter-Becker und Brigitta Beil für die freundlichen Einladungen!

Sala sentle

Frank

 

Mai 26, 2012 at 9:44 pm Hinterlasse einen Kommentar

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